Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)

Pfaffenhütchen
© Christof Martin
Bildgröße: 300.0 × 100.0 cm

Lebensweise/Verbreitung

Das Pfaffenhütchen, das seinen Namen nach der Ähnlichkeit der Frucht mit einem Birett, der Kopfbedeckung katholischer Geistlicher hat, ist ein weit verbreiteter Strauch in Hecken, Knicks und an Waldrändern. Die Pflanze ist in allen ihren Teilen giftig. 2006 war das Pfaffenhütchen Giftpflanze des Jahres. Trotz der Giftigkeit gibt es Schmetterlingsraupen, die gerne die Blätter der Pflanze fressen. Markant kann der Befall mit Raupen der Pfaffenhütchen-Gespinstmotte sein, die im Frühling den Strauch mit einem silbernen Gespinst aus Fäden überziehen und alle Blätter abfressen. Der Spuk geht mit der Verpuffung der Raupen vorbei, der Strauch wird nicht geschädigt und ist nach wenigen Wochen wieder voll belaubt.

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